Im Zeitalter der massiven Digitalisierung ist es heute keine Überraschung, dass jedes Unternehmen eine stabile Online-Präsenz aufbauen und den Wiedererkennungswert seiner Marke verbessern möchte. Während Unternehmen, um in der heutigen Online-Welt gehört zu werden, ihre Web-Performance kontinuierlich analysieren müssen.

Hier kommen Webanalyse-Tools ins Spiel! 

Heutzutage ist es schwer, sich das Leben eines Digital Marketers ohne Web-Analytics-Tools vorzustellen. 

Dank moderner Webanalyse-Tools können wir mehr Erkenntnisse über unser Publikum gewinnen, mehr über das Verhalten von Nutzer*innen erfahren, die Performance unserer Website messen und die Gesamteffektivität unserer Marketingstrategie einschätzen. 

Daher spielt die Auswahl der richtigen Tools eine so entscheidende Rolle für jedes Unternehmen. 

In diesem Artikel wollen wir Ihnen einen Überblick über die Top 10 der  Webanalyse-Tools geben, die Marketer derzeit nutzen. Wir werden  uns sowohl die derzeitigen Marktführer als auch die vielversprechendsten Webanalyse-Tools ansehen, die alle das Potenzial haben, mit den bestehenden Giganten auf dem Markt zu konkurrieren.

Unser Ziel ist, Ihnen hiermit zu helfen, die beste Lösung für Ihr Unternehmen zu wählen!

Fangen wir an!

Die 10 besten Webanalyse-Tools

  1. Google Analytics
  2. Matomo
  3. Adobe Analytics
  4. GoatCounter
  5. Statify for WordPress
  6. Woopra
  7. StatCounter
  8. Plausible Analytics
  9. Open Web Analytics
  10. Makko

1. Google Analytics

Sprechen wir über Webanalyse, dann denken die meisten von uns wahrscheinlich unbewusst bereits an Google Analytics.

Ob Sie es leugnen oder nicht, Google Analytics bleibt in der Tat der unbestrittene Marktführer. 

Google Analytics ist das beliebteste kostenlose Webanalyse-Tool, das derzeit von vielen Marketern genutzt wird. Laut Builtwith nutzen derzeit etwa 28.832.505 Live-Websites Google Analytics, was es in der Kategorie Anwendungsperformance zum meistgenutzten Webanalyse-Tool im gesamten Internet macht.

Google Analytics ist wohlbekannt für seine kostenpflichtige Enterprise-Version Google Analytics 360 und seine Google Analytics Academy, die kostenlose Kurse für alle anbietet, die den Umgang damit erlernen wollen.

Die wichtigsten Features:

  • Website-Traffic-Berichte mit der Verwendung von Echtzeitdaten. 
  • Publikumsanalyse: Demografie, Verhalten, Aktivität und Interaktion mit der Website. 
  • Datenvisualisierung und Reporting.
  • Ziel-Tracking: Abschluss von Website-Conversions, User Flow

Preis:

Kostenlos (es gibt eine kostenpflichtige Version für 150.000 Dollar pro Jahr).

Wer kann davon profitieren:

Digital Marketer, Führungsebene, Werbe- und Marketingfachleute, UX- & UI-Fachleute, Website-Betreiber*innen und Content-Entwickler*innen.

2. Matomo

Früher unter dem Namen Piwik Web Analytics bekannt ist Matomo das zweitbeliebteste Webanalyse-Tool, das derzeit in der Schweiz eingesetzt wird. 

Im Gegensatz zu Google Analytics handelt es sich bei Matomo um ein Open-Source-Webanalyse-Tool, das stark auf Datenschutz ausgerichtet ist. Dies bedeutet, dass Matomo zusätzlich zu den Standard-Webanalyse-Diensten die volle Datentransparenz und eine höhere Kontrolle über die Daten eines Unternehmens ermöglicht.

Matomo ist die beliebteste ethische Alternative zu Google Analytics.

Die wichtigsten Features:

  • Website-Traffic und Daten-Updates in Echtzeit
  • Individuell einstellbare Dashboards und Berichte
  • Ziel- und Ereignis-Tracking
  • Content-Tracking
  • Detaillierte Statistiken über Website-Besucher*innen
  • Page Transitions und User Flow

Preis:

Kostenlos (29 € für die Nutzung eines Cloud-Accounts).

Wer kann davon profitieren:

Digital Marketer, Führungsebene, Werbe- und Marketingfachleute, UX- & UI-Fachleute und Website-Betreiber*innen.

3. Adobe Analytics

Adobe Analytics ist ein leistungsstarkes Webanalyse-Tool, das tiefere Einblicke in Ihre Daten ermöglicht. Es ist für eine fortgeschrittene Datenanalyse gedacht. 

Einer der stärksten Vorteile von Adobe Analytics ist die Website-Path-Analyse der Nutzer*innen. 

Aufgrund des komplexen, hochgradig einstellbaren Layouts wirkt die Oberfläche von Adobe Analytics im Gegensatz zu anderen Webanalyse-Anbietern viel komplexer und mehrdimensionaler.

Aus diesem Grund kann es ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, den Umgang mit diesem Tool zu erlernen. Letztendlich können Sie aber mit dieser Software in Ihrem Werkzeugkasten tiefere Einblicke in Ihre Daten erhalten.

Die wichtigsten Features:

  • Multichannel-Datenerfassung
  • Website-Path-Analyse
  • Eingehende Audience-Analyse 
  • Erweiterte Segmentierung
  • Predictive Analytics und Marketing Attribution
  • Möglichkeit zum Teilen von Datendiagrammen mit anderen Nutzer*innen

Preis:

Stark abhängig vom Traffic-Volumen.

Wer kann davon profitieren:

Werbe- und Marketingprofis.

Zugang zu unseren
kostenlosen Ressourcen:


✓ Dutzende von Vorlagen für datengesteuerte Vermarkter
✓ Expertentipps, wie Sie Ihr Marketing verbessern können
✓ Checklisten und Anleitungen zur Kampagnenoptimierung
✓ Beste Tools für KI im Marketing
✓ Aufgezeichnete Webinare

4. GoatCounter

GoatCounter ist eine weitere ethische Alternative zu Google Analytics. Hierbei handelt es sich um eine Open-Source-Webanalyse-Plattform, die eine einfach zu bedienende Traffic-Analyse ohne zu viele komplexe Funktionen bietet. 

Als Open-Source-Software zielt GoatCounter darauf ab, ein einfaches und aussagekräftiges, datenschutzfreundliches Webanalyse-Tool bereitzustellen, das Website-Besitzer*innen helfen kann, ihren Traffic zu verstehen. 

Das Webanalyse-Tool eignet sich perfekt für geschäftliche Nutzer*innen sowie auch für Enthusiast*innen, die nicht-kommerzielle Ziele verfolgen.

Die wichtigsten Features:

  • Benutzungsfreundliche Oberfläche
  • Einfache Web-Statistiken: Traffic-Analyse, Browser, Standorte, Top-Referrer 
  • Fokus auf Datenschutz
  • Möglichkeit, Unique-Visits ohne Cookies zu identifizieren
  • Schnelle und leichtgewichtige Alternative zu gängigen Webanalyse-Tools

Preis:

Kostenlos (plus Business-Pakete, ab 5 €/Monat).

Wer kann davon profitieren:

Digital Marketer, Führungsebene, Werbe- und Marketingfachleute und Website-Betreiber*innen.

5. Statify for WordPress

Statify for WordPress ist ein weiteres großartiges Beispiel für datenschutzfreundliche Webanalyse-Tools. Es ist ein entwickeltes Plug-in für WordPress, das Informationen über die Anzahl der Site  Views liefert. 

Im Gegensatz zu anderen Webanalyse-Tools wie beispielsweise Google Analytics und Matomo verarbeitet und speichert Statify keine personenbezogenen Daten.

Die wichtigsten Features:

  • Vereinfachtes Web-Analytics-Tracking
  • DSGVO-konform
  • Schnelle und leichtgewichtige Alternative zu gängigen Webanalyse-Tools

Preis:

Kostenloses WordPress-Plug-in.

Wer kann davon profitieren:

Digital Marketer, Führungsebene, Werbe- und Marketingfachleute und Website-Betreiber*innen.

6. Woopra

Woopra ist ein Webanalyse-Tool, das sich auf die Analyse der Customer Journey und des Nutzer*innenverhaltens konzentriert. Die cloudbasierte Plattform ermöglicht ihren Nutzer*innen,  in Echtzeit detaillierte Profile jedes*jeder potenziellen Kund*in zu sehen. 

Aufgrund seines primären Fokus ist das Tool eine perfekte Ergänzung für das Vertriebsteam, dessen Hauptziel es ist, das  Verhalten der Nutzer*innen auf ihrer digitalen Reise zu verstehen.

Die wichtigsten Features:

  • Web-Traffic-Analyse
  • Customer-Journey-Berichte
  • Trends-Berichte
  • Behavioral-Triggers und Automatisierung

Preis:

Das Basic-Paket ist kostenlos.

Wer kann davon profitieren:

Sales-Teams, Support-Teams, Digital Marketer und Product Owner.

7. StatCounter

StatCounter ist ein weiteres leistungsstarkes, kostenloses Webanalyse-Tool, das ein großes Potenzial auf dem Markt hat. 

StatCounter liefert wertvolle Einblicke über Website-Besucher*innen: Von Traffic-Quellen und Informationen zum Publikum bis hin zu User-Paths und Visitor-Engagement-Statistiken. Im Gegensatz zu Google Analytics gilt StatCounter als nutzungsfreundlicher und einfach zu bedienen. 

Mit fast drei Millionen Mitgliedern wächst StatCounter stetig weiter und gewinnt unter Marketern an Beliebtheit und Anerkennung.

Die wichtigsten Features:

  • Traffic-Trends-Analyse 
  • Erkennung von Klickbetrug
  • Besucher*innen-Warnungen: Benachrichtigungen über wichtige Ereignisse
  • Traffic-Quellen
  • Visitor-Engagement-Analyse
  • Beliebte Seiten
  • Path-Analyse
  • Magnify
  • Vereinfachtes Reporting

Preis:

Kostenlos für 500 Page Views (eine Premium-Version ist  ebenfalls erhältlich).

Wer kann davon profitieren:

Digital Marketer, Führungsebene, Werbe- und Marketingfachleute und Website-Betreiber*innen.

8. Plausible Analytics

Plausible analytics ist ein weiteres ambitioniertes und aufstrebendes Open-Source-Webanalyse-Tool, das Google Analytics den Rang ablaufen soll.

Das Unternehmen positioniert sich als einfaches Webanalyse-Tool, das seinen Nutzer*innen auf einfache und angenehme Weise alle wesentlichen Informationen über die Web-Performance zur Verfügung stellen kann.

Dieses Tool ist eine weitere großartige ethische Alternative zu Google Analytics. Nach Angaben von Builtwith nutzen bereits 6.352 Unternehmen Plausible Analytics, und diese Zahl wächst weiter.

Die wichtigsten Features:

  • Benutzungsfreundlich und einfach zu bedienen
  • Einfache Web-Traffic-Analyse: Bounce-Rate, Verweildauer, Unique-Visits
  • Event- und Conversion-Tracking
  • Kampagnen-Tracking
  • Leichtgewichtig und einfach zu integrieren
  • Open-Source und starker Schutz der Privatsphäre
  • Vollständig konform mit DSGVO, CCPA und PECR

Preis:

Ab 6 $/Monat für 10.000 Page Views im Monat.

Wer kann davon profitieren:

Digital Marketer, Führungsebene, Werbe- und Marketingfachleute, UX- & UI-Profis und Website-Betreiber*innen.

9. Open Web Analytics

Ein weiteres leistungsfähiges, auf Datenschutz ausgerichtetes Webanalyse-Tool ist Open Web Analytics (OWA). Dabei handelt es sich um eine Open-Source-Webanalyse-Software, mit der Nutzer*innen die Web-Performance tracken und analysieren können.

Zusätzlich zu den Standard-Features wie Web-Traffic-Statistiken verfügt Open Web Analytics über eine integrierte Unterstützung, die  es möglich macht, das gesamte „In-Page“-Erlebnis eines*einer Nutzer*in zu verfolgen, beispielsweise Mausbewegungen, Scrolling und Tastenanschläge.

Heutzutage haben sich etwa 99,194 Unternehmen für die Nutzung von Open Web Analytics zur Analyse ihrer Web-Statistiken entschieden.

Die wichtigsten Features:

  • Web-Traffic-Analyse
  • Conversion-Goal-Tracking
  • Goal-Funnels
  • Kampagnen-Performance-Tracking
  • Reporting
  • „In-Page“-Erlebnis-Tracking

Preis:

Kostenlos.

Wer kann davon profitieren:

Digital Marketer, Führungsebene, Werbe- und Marketingfachleute, UX- & UI-Fachleute und Website-Betreiber*innen.

10. Makko

Makko ist ein weiteres vielversprechendes Website-Analyse-Tool, bei dem der Datenschutz und die Einfachheit der Nutzung im Vordergrund stehen. Dank des intuitiven Designs und der komfortablen Datenvisualisierung ist die Plattform unkompliziert und einfach zu bedienen. 

Es liefert alle notwendigen Informationen über den Website-Traffic und gibt hilfreiche Einblicke in das Nutzerverhalten, ermöglicht das Verfolgen von Konversionen und das Lernen von mehr über die Website-Besucher.

Die wichtigsten Features:

  • Datenschutzorientiert
  • Vollständig konform mit GDPR, CCPA und PECR
  • Vereinfachtes Webanalyse-Tracking
  • Leichtgewichtig
  • Verfolgung von Konversionen
  • Datenexport im CSV-Format

Preis:

Traffic-basierte Preisgestaltung.

Wer kann davon profitieren:

Digital Marketer, Führungsebene, Werbe- und Marketingfachleute, UX- & UI-Fachleute und Website-Betreiber*innen.

Das war’s!

Denken Sie daran, dass die perfekten Tools Ihr erster Schritt zur Verbesserung Ihrer Web-Performance sind!

Aus diesem Grund ist es entscheidend, dass Sie Zeit in die Auswahl der Webanalyse-Tools investieren.

Wir hoffen, dass dieser Überblick hilfreich war und Sie nun einfach das Tool auswählen können, das perfekt zu Ihnen passt!

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