Die Performance View wurde von Grund auf neu gestaltet. Dieser Artikel führt dich durch alle Verbesserungen und zeigt dir, wie du die neuen Funktionen effektiv nutzen kannst.

So rufst du die Performance View auf

Die Performance View ist seit Langem einer der meist genutzten Bereiche der Nexoya-Plattform. Sie bietet dir ein klares, kanalübergreifendes Bild der Performance deiner Kampagnen – Funnel-Verhalten, Trend-Charts und Daten auf Kampagnenebene, alles an einem Ort. Für viele Teams ist sie der erste Bildschirm, der morgens geöffnet wird, und der letzte, der vor dem wöchentlichen Report geprüft wird.

Auf Basis des Feedbacks von Performance-Marketing- und Marketing-Operations-Teams haben wir die Ansicht neu konzipiert. Die Ziele waren klar: visuelles Rauschen reduzieren, wichtige Informationen schneller auffindbar machen, Teams mehr analytische Flexibilität geben und die Abstimmung auf gemeinsame Daten erleichtern. Das Ergebnis ist eine Ansicht, die sowohl schnelle tägliche Check-ins als auch tiefgreifende Analysen ermöglicht – ohne Umwege oder Spreadsheet-Exporte.

Dieses Release bringt sechs konkrete Verbesserungen. Jede wird im Folgenden detailliert beschrieben, zusammen mit praktischen Tipps für den täglichen Einsatz.

1. Verbessertes Layout und bessere Lesbarkeit

Das gesamte Seitenlayout wurde mit einer klaren Hierarchie von oben nach unten neu gestaltet. Zusammenfassende KPIs erscheinen oben, gefolgt vom Funnel, dem Trend-Chart und der Kampagnentabelle darunter. Jeder Abschnitt hat eine definierte Funktion, sodass immer klar ist, wo man zuerst hinschaut und wo man mehr Details findet.

Visuelles Rauschen wurde durchgehend reduziert. Labels sind klarer und einheitlicher, der Abstand grosszügiger und der Kontrast wurde verbessert, sodass die relevanten Zahlen sofort ins Auge springen. Das Ergebnis ist eine Ansicht, die sich schneller anfühlt – nicht weil sie weniger Funktionen hat, sondern weil die Struktur dich zu dem führt, was wichtig ist.

2. Horizontaler Funnel

Der Marketing-Funnel wurde von einem vertikalen auf ein horizontales Layout umgestellt. Alle Funnel-Stufen – von Impressionen über Klicks, Sessions und Leads bis hin zu Conversions – werden jetzt nebeneinander in einer klaren Ansicht von links nach rechts dargestellt.

Diese Änderung hat zwei unmittelbare praktische Vorteile. Erstens kannst du alle Stufen auf einen Blick vergleichen, ohne zu scrollen. Zweitens ist die proportionale Beziehung zwischen den einzelnen Stufen sofort sichtbar. Es ist viel einfacher zu erkennen, wo das Volumen abnimmt und wie stark der Rückgang ist. Um die Funnel-Form zu verstehen, musste man zuvor entweder durch ein vertikales Layout scrollen oder Proportionen gedanklich rekonstruieren – das horizontale Design macht es sofort ersichtlich.

→ Tips
  • Fahre mit der Maus über eine Funnel-Stufe, um den genauen Wert und die Conversion-Rate aus der vorherigen Stufe zu sehen. Das ist ein schneller Weg, um den schwächsten Schritt im Funnel zu identifizieren, ohne zu einem separaten Report wechseln zu müssen.
  • Der Performance-Funnel kann mit den Pfeilen neben dem Funnel auf- und zugeklappt werden.
  • Conversion-Rates und Cost-per-Zahlen können separat ein- und ausgeblendet werden.
  • Ein Klick auf eine Funnel-Stufe wählt die Hauptmetrik im Chart aus.

3. Leistungsstärkere Filter

Das Filtersystem wurde erheblich erweitert. Du kannst darauf zugreifen, indem du auf die Schaltfläche „Filter“ klickst. Die Performance View kann jetzt nach einer viel breiteren Auswahl an Dimensionen gefiltert werden. Alle Filter werden gleichzeitig auf den Funnel, das Chart und die Kampagnentabelle angewendet – alles bleibt synchron, und du musst nie raten, ob eine Zahl einen anderen Filterstatus in einem Abschnitt widerspiegelt.

Verfügbare Filterdimensionen

Die folgenden Filter sind in der neuen Performance View verfügbar:

  • Kanal / Integration Filtere nach einer bestimmten Marketingplattform, z. B. Meta Ads, Google Ads, LinkedIn Ads oder TikTok. Nützlich für Einzelkanal-Analysen oder um bestimmte Plattformen aus einer kanalübergreifenden Ansicht auszuschliessen. Es ist auch möglich, innerhalb eines Kanals nach Account zu filtern.
  • Optimierungsstatus Filtere nach dem aktuellen Optimierungsstatus jeder Kampagne.
  • Titel Du kannst einen Text eingeben, der einen Enthält-Filter aktiviert. Mehrere „Enthält“-Bedingungen können mit „UND“ verknüpft werden.
  • Attributionsgruppe Filtere nach einer Auswahl von Attributionsgruppen (nur verfügbar, wenn Attribution für dieses Portfolio aktiviert wurde).
  • Content Rule Filtere nach Content Rule.
  • Impact Group Rule Filtere nach Impact Group Rule (nur verfügbar, wenn Attribution für dieses Portfolio nicht aktiviert wurde).
  • Werbeausgaben-Bereich Filtere nach den gesamten Werbeausgaben im aktuell ausgewählten Zeitraum.
  • Label Filtere nach einem Label, das Kampagnen in deinem Portfolio zugewiesen wurde. Labels ermöglichen es dir, Kampagnen nach Typ, Region, Ziel, Funnel-Stufe oder einer anderen Dimension zu gruppieren, die dein Team verwendet.
→ Tips
  • Mehrere Filter werden immer in „UND“-Logik kombiniert.
  • Die Kombination von Label- und Kanal-Filtern ist besonders effektiv für strukturierte Kampagnen-Reviews. Wähle ein bestimmtes Label (z. B. „Brand Awareness“) und einen einzelnen Kanal, um genau die Kampagnen zu isolieren, die du analysieren möchtest – ohne einen Spreadsheet-Export.

4. Beständige und gemeinsam nutzbare Filter

Sobald du die Filter für eine bestimmte Analyseansicht konfiguriert hast, kannst du diese Konfiguration als benanntes Filter-Preset speichern. Beim nächsten Öffnen der Performance View sind deine gespeicherten Presets mit einem einzigen Klick verfügbar. Es ist nicht notwendig, dieselbe Filterkombination bei jeder neuen Sitzung erneut anzuwenden.

Standardmässig sind Filter privat. Gespeicherte Filter-Presets können auch mit deinem Team geteilt werden. Das bedeutet, dass jeder in deiner Organisation auf dieselben standardisierten Ansichten zugreifen kann. Ein „wöchentlicher Performance-Review“-Preset, der von deinem Head of Performance und deinem Marketing-Operations-Manager genutzt wird, stellt sicher, dass beide immer denselben Datensatz betrachten – ohne Unklarheiten darüber, welche Kampagnen eingeschlossen sind.

So speicherst du ein Filter-Preset: Konfiguriere deine Filter, klicke auf „Als neu speichern“ in der Filterleiste und vergib einen Namen.

So teilst du ein Preset: Öffne die Liste der gespeicherten Presets, klicke auf den Link „Verwalten“ und dann auf das Symbol „Mit Team teilen“.

→ Tip
  • Erstelle ein gemeinsames Filter-Preset pro regelmässigem Reporting-Zyklus – z. B. eines für den wöchentlichen Performance-Review und eines pro Kampagnentyp. Das beseitigt die häufigste Ursache für Inkonsistenzen bei gemeinsamen Reviews: zwei Personen, die dasselbe Portfolio mit unterschiedlichen Filterkonfigurationen betrachten.
  • Geteilte Filter-Presets können auch wieder in einen privaten Filter umgewandelt werden.

5. Multi-Metric Chart Vergleich

Das Performance-Chart unterstützt jetzt mehrere gleichzeitig angezeigte Metriken auf einer gemeinsamen Zeitachse. Du kannst bis zu 3 Metriken hinzufügen und ihr Verhalten im ausgewählten Zeitraum miteinander vergleichen.

Eine besonders nützliche Ergänzung ist die Möglichkeit, Werbeausgaben direkt im Chart neben Performance-Metriken anzuzeigen. Die gleichzeitige Darstellung von Ausgaben und Conversions auf derselben Zeitachse macht sofort sichtbar, ob ein Performance-Anstieg durch eine Budgeterhöhung bedingt ist oder ob es sich um eine organische Effizienzverbesserung handelt. Diese Art von Zusammenhang zu identifizieren erforderte früher einen individuellen Spreadsheet-Export. Jetzt ist es direkt in die Ansicht integriert.

Jede Metrik erhält eine eigene Farbe und – bei deutlich unterschiedlichen Skalen – eine eigene Achse (nur für 2 Metriken). Das macht das Chart auch dann lesbar, wenn Metriken mit sehr unterschiedlichen Grössenordnungen verglichen werden, etwa Impressionen und Umsatz oder CPA.

→ Tip
  • Eine starke Startkombination ist dein primärer KPI (z. B. Leads oder Conversions), Werbeausgaben und eine Upper-Funnel-Volumenmetrik (z. B. Klicks oder Impressionen). Das liefert auf einen Blick sowohl ein Performance-Signal als auch ein Budget-Signal und ist eine solide Grundlage für jedes wöchentliche Stakeholder-Gespräch.
  • Die Daten im Chart können nach Tag, Woche, Monat und Quartal aggregiert werden. Die Verfügbarkeit dieser Optionen hängt vom aktuell ausgewählten Zeitraum ab.

6.  Konfigurierbare und teilbare Tabellen-Layouts

Die Kampagnentabelle am unteren Rand der Performance View ist jetzt vollständig konfigurierbar. Du kannst auswählen, welche Spalten angezeigt werden sollen, sie neu anordnen, die wichtigsten anheften, damit sie beim Scrollen sichtbar bleiben, und Kampagnen nach verschiedenen Dimensionen gruppieren – z. B. nach Kanal, Label, Content-Typ oder Funnel-Stufe.

Tabellen-Konfigurationen sind dauerhaft: Deine Spaltenauswahl und Gruppierung werden zwischen den Sitzungen gespeichert, sodass du immer zu dem Layout zurückkehrst, das für dich am besten funktioniert. Du kannst mehrere benannte Tabellen-Layouts für verschiedene Zwecke speichern – z. B. eine „Budget-Übersicht“ mit Ausgaben, CPA und ROAS sowie eine separate „Funnel-Performance“-Ansicht mit Fokus auf Impression-zu-Conversion-Raten.

Genau wie Filter-Presets können gespeicherte Tabellen-Layouts mit deinem Team geteilt werden. Das stellt sicher, dass alle beim gemeinsamen Review von Kampagnendaten mit derselben Struktur arbeiten. Alle Spalten sind sortierbar: Klicke auf eine Spaltenüberschrift, um die Tabelle nach dieser Metrik zu sortieren und schnell die Kampagnen mit den höchsten Ausgaben, der niedrigsten Conversion-Rate oder der grössten Veränderung im Wochenvergleich zu finden.

Hilfe oder Fragen?

Wenn du Fragen zur neuen Performance View hast oder eine geführte Einführung in einzelne Funktionen möchtest, hilft dir dein Customer Success Manager gerne weiter.

Du kannst dir auch das Release-Walkthrough-Video ansehen, das jede dieser Funktionen direkt im Produkt demonstriert.

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